Nachfolge im Handwerk

Gelungene Nachfolge im Handwerk: Chance, Hürden, Erfahrungen

sowie kostenloser Check der Commerzbank für unsere Mitglieder
 

Beim Unternehmerabend Handwerk, zu dem wir bei unserem Mitglied der Commerzbank einladen durften, ließen sich in einer spannenden und zugleich unterhaltsamen Podiumsdiskussion Erfahrungen und Gesprächsangebote aus erster Hand gewinnen.

Gastgeber Steffen Schmidt, Geschäftsleitung Unternehmerkunden Düsseldorf der Commerzbank AG, moderierte die anschaulichen Beispiele seiner Gäste:

– Sophie Hinkel, Inhaberin, Bäckerei Hinkel
– Gerd Fahrendorf, Unternehmensberater, Handwerkskammer Düsseldorf
– Jochen Hellmann, Förderberater, NRW.BANK

Gerne stellen wir Kontakte zur Verfügung und bringen rechtzeitig Netzwerke zusammen, wenn auch ihr, liebe Mitglieder der Energiegemeinschaft, vor der Entscheidung einer Nachfolgesituation steht.

Der persönliche Austausch auf der Dachterrasse rundete diese hochwertige Veranstaltung ab.

Ihr konntet an dem Abend nicht dabei sein und habt dennoch Interesse an einem kostenlosen Check Up durch die Commerzbank?

Unsere persönlichen Ansprechpartner der Energiegemeinschaft im Hause der Commerzbank (s. Anlage)freuen sich auf Eure völlig unverbindliche Kontaktaufnahme zum Konditionscheck oder Austausch.

Ein Angebot, das auf uns zugeschnitten ist – siehe Anlage.

 

Herzliche Grüße
Euer Redaktionsteam

Marc Oellerich zum neuen Geschäftsführer gewählt


Der Vorstand der Energiegemeinschaft wählt Marc Oellerich einstimmig zum neuen Geschäftsführer.

 

Der 45-jährige Diplom Betriebswirt tritt damit die Nachfolge von Herbert Kuschel an,
der uns in den Jahren 2021 bis 2025 mit seinem unermüdlichen Engagement für unsere
Gemeinschaft in der Geschäftsführung vertreten hat.
Marc Oellerich ist Geschäftsführer beim Düsseldorfer SHK-Großhandel und unserem
langjährigen Mitglied Handelspart – ein Tochterunternehmen der Unternehmensgruppe
Pietsch – und arbeitet bereits seit 8 Jahren ehrenamtlich im Vorstand der Energiegemein-
schaft. Wir freuen uns, mit ihm und unserem breit aufgestellten Vorstand die Erfolgsstory
der Energiegemeinschaft für die Region Düsseldorf e.V. fortführen zu können.

Das Redaktionsteam

Der KI-Helfer fürs Telefon, Einladung zur Chat-Bot-Schulung

Einladung zum kostenfreien Workshop auf Basis der Vorträge
bei der Jahreshauptversammlung 2026
der Energiegemeinschaft für die Region Düsseldorf e.V

 

Der KI-Helfer fürs Telefon: Erklärung, Anwendungsbeispiele, Einrichtung & Test für den eigenen Betrieb. Effizienzgewinn sofort!

In diesem Workshop erklären wir den Nutzen und den Umgang mit einem KI-Assistenten für die telefonische Annahme von Service-
u. Wartungsanfragen. Der Assistent qualifiziert Anrufe strukturiert vor und entlastet damit das Büro und den Service bereits beim
Erstkontakt. Somit gewinnen Sie und Ihr Betrieb wieder Zeit zur Durchführung von wichtigen Dingen und der vielfach berechnungsfreie
„Zeitdiebstahl Anruf“ gehört der Vergangenheit an.

Termine:
Mittwoch, 11. Februar 2026 von 09:00-12:30 Uhr oder Mittwoch, 11. Februar 2026 von 14:00-17:30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link

Melden Sie sich umgehend an – es stehen nur 25 Plätze je Termin zur Verfügung.
Eine Kooperationsveranstaltung der Umweltakademie Düsseldorf und der Energiegemeinschaft für die Region Düsseldorf e.V.

 

Das Redaktionsteam

 

Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten auf Pausieren …

Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten” der Landeshauptstadt Düsseldorf auf Pausieren gestellt!

 

Alle Anträge mit einer vergebenen Fördernummer behalten ihre Gültigkeit, aber es können keine neuen Förderanträge gestellt werden.
Die Innung Sanitär Heizung Klima Düsseldorf und auch die Energiegemeinschaft Düsseldorf suchen das Gespräch mit der Stadtspitze, um dieses Förderprogramm schnellstmöglich wieder auf aktiv gestellt zu bekommen.
Ein erstes Schreiben wurde gestern schon an Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller versandt.

Das Redaktionsteam

Mitgliederversammlung 2026

Jahreshauptversammlung  2026

 

Am 15.1.2026 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung unserer außergewöhnlichen Gemeinschaft zum zweiten Mal im Stahlwerk auf der Ronsdorfer Str. statt.

Der Vorstand war überwältigt von den Anmeldezahlen, 170 Personen aus der Mitgliedschaft hatten sich angemeldet und somit den großen Konzertraum des altehrwürdigen Stahlwerks in Düsseldorf gefüllt.
Nach dem Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2025 und dem Ausblick auf die bevorstehenden Themen und Veranstaltungen in 2026, sowie die Vorstellung der Neumitglieder, folgten zwei zukunftsweisende und praxisnahe Vorträge.

Prof. Dr. Nicolai Krüger
referierte zu KI-Themen und zeigte auf, welche Arbeit in Zukunft durch diverse KI-Plattformen übernommen werden können.
Der Münchener SHK-Unternehmer Kilian Schramm stellte vor, wie er einem Chatbot in seinem Unternehmen trainierte, welche Aufgaben dieser übernimmt und erläuterte anschaulich die Folgen in der Praxis.
In Kooperation mit der Umweltakademie Düsseldorf veranstaltet die Energiegemeinschaft mit der Fa. Meister Systems GmbH Folgeveranstaltungen für interessierten Mitgliedern, um den Chatbot gezielt zu testen.

Im Anschluss an die Vorträge ging es in den Bar-Bereich zum Netzwerken und den Abend der historisch größten Mitgliederversammlung gemeinsam ausklingen zu lassen.

Das Redaktionsteam

Energetische Sanierung eines Gebäudes, ohne Plan?

Energetische Sanierung eines Gebäudes, ohne Plan?

 

Diese etwas provokative Frage erübrigt sich, wenn man sich intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzt, dass die Sanierung eines Gebäudes zwar eine finanzielle Last nach sich zieht, aber eine nachhaltige Wertschöpfung, bei richtiger Planung, durchaus vorhanden ist

Trotz der vielen politischen Diskussionen um leere Kassen oder Kürzungen, sind immer noch Fördermittel vorhanden, die beantragt, abgerufen und für entsprechende Sanierungsmaßnahmen eingesetzt werden können und damit eine deutliche finanzielle Entlastung zu erwarten ist.

Der deutsche Gebäudebestand ist größtenteils energetisch sanierungsbedürftig, da etwa 60% der Wohngebäude vor 1978 erbaut wurden und damit vor der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet wurden. Die meisten Gebäude sind laut dem dena-Gebäudereport 2024 nicht auf dem Stand der Technik, was zu einem hohen Energieverbrauch und erheblichen Emissionen führt. Die Sanierungsquote ist zu gering, um die Klimaziele zu erreichen, daher wird eine Beschleunigung der Maßnahmen und eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien gefordert.

Nach heutigem Stand kann man davon ausgehen, dass die CO² Bepreisung auf fossile Brennstoffe, wie Oel und Gas stark ansteigen werden und damit sich die Heizkosten erheblich verteuern.

 
Also es lohnt sich zu sanieren, aber bitte mit Plan und den richtigen Fachleuten.  

Die energetische Sanierung, die in der Regel den größten Beitrag zur Energieeinsparung leistet, ist der Austausch der Heizungsanlage (z. B. durch eine Wärmepumpe), gefolgt von einer umfassenden Dämmung der Fassade und des Daches usw. Diese Maßnahmen reduzieren den Energieverbrauch im Haus am stärksten, indem sie Wärmeverluste minimieren und die Wärmeversorgung effizienter und kostensparender gestalten.

Die Planung einer energetischen Sanierung erfordert jedoch eine detaillierte Analyse des Gebäudes durch einen Fachmann (Energieberater), der einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellt. Dieser Plan beinhaltet typischerweise Maßnahmen wie Dach- und Fassadendämmung, Fenstertausch, Heizungsoptimierung und den Einbau von Lüftungs- oder Solaranlagen. Die Planung deckt die Schritte Analyse, Finanzierung, Beauftragung und Umsetzung ab und sollte die aktuelle Gesetzgebung, wie das Gebäudeenergiegesetz (GEG), berücksichtigen.

Mit einem spezialisierten Team arbeitet unser Mitglied„ Nord Energie Experten“ (NEX) an solchen Kernaufgaben.

 

Wer sind die Nord Energie Experten (NEX)?
Wir, die Nord Energie Experten, sind ein familiengeführtes Energieberatungsbüro aus Düsseldorf. Mit unserem 7-köpfigen Team erarbeiten wir passgenaue Energieberatungsberichte für Nichtwohngebäude & Gebäude im denkmalgeschützten Bereich sowie Wirtschaftlichkeitsanalysen für energetische Sanierungsmaßnahmen und beraten hinsichtlich dazugehöriger Fördermittel – schnell, sauber und unbürokratisch. Neben der klassischen Gebäudeenergieberatung umfasst unser Leistungsspektrum auch weitere artverwandte Dienstleistungen der Bauphysik. Lassen sie sich gerne persönlich von uns zu ihrem Anliegen beraten.

Auszug unseres Leistungsspektrums:

  •  Energieberatung für Nichtwohngebäude nach Modul 2: DIN 18599
  • Energieberatung für denkmalgeschützte Gebäude
  • Wirtschaftlichkeitsanalysen von energetischen Sanierungsmaßnahmen
  • Fachplanung und Baubegleitung von Sanierungsmaßnahmen
  • Erstellung von individuellen Sanierungsfahrplänen (iSFP)
  • Erstellung von Energiebedarfsausweisen
  • Fördermittelberatung und -Beantragung (BAFA & KfW)
  • Beratung zu lokalen Fördermitteln

Unser Versprechen an Partnerunternehmen und Kunden:

Bei der Energieberatung setzen wir auf persönliche Betreuung vor Ort, eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und eine genaue Analyse der vorliegenden Bausubstanz. Wir sind stets telefonisch für sie erreichbar und behandeln ihre Anliegen mit höchster Priorität.

Die NEX Nord Energie Experten bieten auf Anfrage einen Energiecheck für Wohn- und Nichtwohngebäude mit einer Ersteinschätzung zum energetischen Ist-Zustand des Gebäudes, zu evtl. Sanierungspotenzialen und zu Fördermöglichkeiten. Hierbei wurde besonders darauf Wert gelegt, dass die Daten/Dokumente für Laien leicht verständlich und in kurzer Zeit zu organisieren sind. Die Daten werden in einen Online-Aufnahmebogen übertragen oder per E-Mail an den Interessenten übermittelt.

So könnte Ihr Sanierungsfahrplan aussehen (Beispiel).

Um den gesamten Sanierungsfahrplan zu sehen, klicken Sie hier. 

Hier geht’s zur Webseite der Nord Energie Experten:
https://ne-x.de/


Viele Grüße

Hans Werner Eschrich und Herbert Kuschel

Die Energiegemeinschaft trauert um Karl Heinz Ißling

 

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von
Karl Heinz Ißling, dem Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Düsseldorf,
der im Alter von 58 Jahren plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist.

Wir alle sind tief erschüttert und können es einfach nicht begreifen…

 


„Kalli“, wie ihn viele freundschaftlich genannt haben, war über viele Jahre eine
prägende Persönlichkeit im gesamten Handwerk.

Mit großem Engagement, Fachkompetenz und Menschlichkeit führte er die Innung
als Obermeister und setzte sich unermüdlich für die Belange seiner Kolleginnen und Kollegen ein.
Sein Einsatz für die Ausbildung junger Schornsteinfeger, seine Weitsicht in technischen und
politischen Fragen sowie sein Gespür für den Zusammenhalt in der Gemeinschaft ,haben das Berufsbild
des Schornsteinfegers wesentlich und nachhaltig geprägt.

Sein Wirken war stets von Verlässlichkeit, Bescheidenheit und einem ausgeprägten Sinn für Verantwortung getragen.
Als Kollege, Freund und Mensch war Karl Heinz Isling allseits geschätzt und geachtet.
Sein Rat und sein Humor werden uns allen sehr fehlen.

Sein Engagement kannte keine Grenzen, ob in seinem Heimatort in Langenfeld dem dortigen Schützen-
und Karnevalsverein, in unserer Energiegemeinschaft oder auch beruflich als stellvertretender
Landesinnungsmeister oder in diversen Prüfungsausschüssen seiner Zunft.

Der Beruf des Schornsteinfegers war für ihn eine Berufung, die er mit hingebungsvoller Leidenschaft ausübte.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

Wir alle verlieren einen besonderen Menschen.

Lieber Kalli mach es gut, wir werden immer an Dich denken und uns oft erinnern, an die schönen Momente und die Zeit,
die wir gemeinsam verbracht haben.

Ruhe in Frieden.

Kooperationsvertrag zwischen der SHK-Innung Düsseldorf und der Realschule Borbecker Straße

Schule macht Handwerk

Erster Aktionstag in der Realschule Borbecker Straße am 24. Februar 2025

Auch wenn in Deutschland momentan die Anzahl der Ausbildungsverträge im Handwerk etwas steigen, so ist das kein Grund zum Jubel, denn insgesamt gibt es immer noch ca.321.600 Jugendliche, die noch auf der „Straße“ stehen und keinen Ausbildungsvertrag haben. Damit liegt die Jugendarbeitslosenquote, mit 5,2 %, erschreckend hoch, obwohl z. B. im Handwerk viele interessante Ausbildungsplätze angeboten werden.

Warum ist das so, die Gründe sind vielfältig …

Neben der schlechten Wirtschaftslage gilt als eine der Ursachen für die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland u. a. das Bildungssystem, das Jugendliche nicht ausreichend auf das Arbeitsleben vorbereite. So ergaben z. B. die von der OECD initiierten PISA-Studien bei deutschen Jugendlichen ein geringeres Problemlösevermögen im Vergleich zu anderen Ländern. Bemängelt wird auch das duale Ausbildungssystem, das zahlreiche Kritiker als nicht mehr zeitgemäß ansehen und deshalb einen sofortigen Handlungsbedarf fordern.  Oder sind es die Eltern, die Ihre Kinder nur ungenügend bei der zukünftigen Berufswahl unterstützen, so weiter einige Kritiker…

Damit stellt sich die Frage:
Schule zu Ende und was dann?

Die im Schuljahr 2024/25 neu eröffnete Düsseldorfer Realschule Borbecker Straße ist angetreten, um dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken. Die Schulleitung entwickelte ein Konzept, die Schule zum Ort des Erlebens und praktischen Handelns zu machen. Als erste Clusterschule setzt sie auf eine berufliche Kooperation mit dem Handwerk und Betrieben in den Stadtteilen und das bereits ab der 5. Klasse.
Premiere war am 24. Februar. Zusammen mit verschiedenen Unternehmen wurde ein Aktionstag durchgeführt.

An diesem Tag hat die Innung Sanitär Heizung Klima (SHK) Düsseldorf offiziell einen Kooperationsvertrag mit der Ganztagsschule unterschrieben. Unser Oberbürgermeister Stephan Keller hat sich sofort bereit erklärt, die Schirmherrschaft für dieses wunderbare Projekt zu übernehmen. ” Mit großer Freude bin ich natürlich bei dieser Veranstaltung anwesend und freue mich über so eine Kooperation mit dem örtlichen Handwerk.” so seine Worte.

Jens in der Strodt, Vorstandsmitglied der SHK-Innung, war von dem Konzept der Schule begeistert und benötigte relativ wenig Zeit seine Vorstandskollegen zu überzeugen, die ohne Zögern zugestimmt haben, dass sich die SHK Innung an dieser Maßnahme beteiligt

Martin Mühlmann und Lehrlingswart Christian Klemm (Vorstandsmitglieder der SHK Innung) haben sich sofort bereit erklärt, den Aktionstag mit Ihrer Teilnahme zu begleiten. Die versierten Handwerker haben u. a. den Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse gezeigt, wie sie das Logo ihrer Schule mit Schablonen auf einem Kupferblech aufbringen, dann mit einer Drahtschere ausschneiden und damit eine bleibende Erinnerung an diesen Tag schaffen.

Fazit:  Pragmatischer geht es eigentlich nicht mehr, das Handwerkzu präsentieren.

Wir sind überzeugt davon, dass unsere Aktionen Früchte tragen werden. Die Schülerinnen und Schülern erleben, wie produktiv das Handwerk sein kann“, sagte Jens in der Strodt, denn auch die Reaktionen der Kinder waren äußerst positiv und beflügeln alle so weiterzumachen”.

An insgesamt fünf Stationen haben Schreiner, Maler und Fliesenleger ihr Berufsbild vorgestellt und mit den Realschülern jeweils eine Schulstunde lang gearbeitet.Auch das Technische Hilfswerk THW und BASF waren vor Ort und haben über Ihr Berufsbild informiert.

Handwerksmeister Jens in der Strodt plant im März einen runden Tisch, um weitere Innungen für die halbjährlichen Aktionstage in der Realschule Borbecker Straße mit ins Boot zu holen: „Natürlich ist das ein Marathon, bis die ersten Azubis bei uns ankommen, aber mit den ersten Schülerpraktikanten rechnen wir schon in den nächsten zwei bis drei Jahren.“

Beim Festakt der Schule übergab die SHK-Innung einen Trinkwasserspender, damit die Schüler „auf den Geschmack“ kommen, denn schließlich ist das lebenserhaltende Trinkwasser, ein wesentlicher Teil im Berufsbild des Anlagenmechanikers SHK.

Hans Werner Eschrich einstimmig in den Vorstand des ZVSHK gewählt

Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) in neuer Vorstandsbesetzung

 
Wir freuen uns sehr und gratulieren recht herzlich, unserem Vorstandsvorsitzenden und stv. Landesinnungsmeister Hans-Werner Eschrich der einstimmig in den Vorstand des ZVSHK gewählt wurde.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist ein Wirtschaftsverband, Arbeitgeberverband und die technische Interessenvertretung des deutschen SHK-Handwerks. Der ZVSHK ist der größte nationale Verband in der Europäischen Union für die Planung, den Bau und die Unterhaltung gebäudetechnischer Anlagen mit einem Schwerpunkt in der Energie- und Wassertechnik.

In diesen bewegten Zeiten, ist es wichtig, dem politischen Willen ein gewisses Maß an Praxisorientierung entgegenzusetzen und dazu benötigt die Branche einen agilen und starken Vorstand.

Deshalb gratulieren wir an dieser Stelle auch allen gewählten Vorstandmitgliedern recht herzlich und wünschen viel Erfolg.

Die gesamte SHK-Branche mit seinen ca. 48.000 Betrieben begleitet den Klimaschutz, angefangen von der Beratung über die Planung bis hin zur Installation von Produkten, die besonders klimaschonend und effizient arbeiten.

Die Vermeidung von CO₂ durch die Abkehr von fossilen Brennstoffen ist eine große Herausforderung für die gesamte Branche und das ist zugegeben nicht immer ganz einfach. Die allgemeine die Verwirrung um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) hat dazu geführt, dass viele Endkunden verunsichert sind und sich bei der Anschaffung z. B. von effizienten Wärmepumpen stark zurückhalten.

Lesen Sie unten die Original Pressemitteilung des ZVSHK

Studiengang Haus-, Energie- und Anlagentechnik (HEAT)

Wir sind Handwerk und gestalten die Energiewende

 

Schon seit vielen Jahren ist zu erkennen, dass der Ausbildungsberuf des Anlagenmechanikers für viele junge Menschen zunehmend attraktiver geworden ist.
Die Ausbildung ist vielseitig, hochinteressant und inhaltlich sehr anspruchsvoll.
Die qualitative Beratung des Endkunden, die Verwendung von erneuerbaren Energien so wie die Verwendung von digitalen Modulen zur Effizienzsteuerung sind heute ein wesentlicher Bestandteil in der Ausbildung als Geselle, als Meister oder in der Selbstständigkeit.
Wir freuen sich sehr, dass es nun gelungen ist, einen Studiengang anzubieten, der die Zukunftsperspektiven des Anlagenmechanikers noch einmal deutlich erhöht. Im Sinn des Umwelt- und des Klimaschutzes ist es genau der richtige Schritt.

Die Energiegemeinschaft Region Düsseldorf gratuliert den Kooperationspartnern so wie allen Beteiligten zum neuen Studiengang „Haus-Energie und Anlagentechnik“, kurz HEAT genannt, recht herzlich. Es gab viele Hürden, die überwunden werden mussten, mit vielen Gesprächen und mit viel Überzeugungsarbeit. Ein besonderer Dank gilt auch den finanziellen Unterstützern, die den Wert dieses Studiengangs erkannt haben und ihn mit ihrem Beitrag fördern.
Lesen Sie unten die Pressemitteilung der Hochschule Düsseldorf:

 
 
Neuer Studiengang Haus-, Energie- und Anlagentechnik (HEAT)
Vertragsunterzeichnung zur Förderung
des neuen kooperativen Studiengangs
durch die Umweltakademie
 

Der nächste Schritt für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Hochschule, Handwerk und Umweltakademie bzw. der Landeshauptstadt Düsseldorf ist vollzogen: Am 18. Juli wurde an der Hochschule Düsseldorf der Vertrag über eine zukunftsweisende interdisziplinäre Zusammenarbeit unterzeichnet: Im Wintersemester 2025/2026 startet am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der HSD ein neuer Studiengang in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Sanitär Heizung Klima (SHK NRW) und der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf.


Der Studiengang wird eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Meister kombiniert mit einem Bachelor-Studium zum Ingenieur im Sanitär-, Heizungs- und Klima-Bereich (SHK) ermöglichen. Primäre Zielgruppe dieses innovativen Angebotes sind Gesell*innen in diesem Handwerksbereich mit Hochschulzugangsberechtigung, die sich weiterentwickeln wollen. Damit stellt der Studiengang einen maßgeblichen Beitrag zur Lösung der Qualifizierungsprobleme im SHK-Handwerk dar, wie HSD-Präsidentin Prof. Dr. Edeltraud Vomberg erläutert: „Mit dem Studiengang HEAT macht die HSD ein Angebot zur Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung, mit dem Handwerksgesellen sowohl ihren Bachelor- als auch ihren Meisterabschluss erlangen können. Zugleich möchten wir damit ein substanzielles Studienangebot im Bereich Energiewende etablieren und damit auch die Politik im Einsatz von regenerativen Energien zum Beispiel in Bestandsgebäuden unterstützen.“

V. L. Lutz Denken, Hauptgeschäftsführer der Umweltakademie; Kreishandwerksmeister Michael Kregel Thomas Molck, Vizepräsident für Studium und Lehre der HSD; Prof. Dr. Edeltraud Vomberg, Präsidentin der HSD; Prof. Dr. Martin Ruess, Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der HSD; Horst Jansen, Geschäftsführer der SHK-Innung Düsseldorf und Leiter der Umweltakademie; Herr Hering, Ehrenmitglied im Fachverband SHK NRW und
Jochen Kral, Beigeordneter für Mobilität und Umwelt der Landeshauptstadt Düsseldorf.


„Die vielfältigen Aufgaben rund um Energiewende und Klimawandel müssen in kürzester Zeit bewältigt werden – die dazu benötigten vielschichtigen handwerklichen Tätigkeiten lassen erkennen, dass die zunehmend komplexeren Aufgaben für das Handwerk zukünftig nicht mehr nur durch ein Gewerk abgebildet werden können“, ergänzt Horst Jansen, Geschäftsführer der SHK-Innung Düsseldorf und Leiter der Umweltakademie: „HEAT beinhaltet diese Entwicklung bereits in vollem Umfang – der Studiengang vermittelt die Schwerpunkte zur interdisziplinären Zusammenarbeit von Handwerken mit der Zielsetzung, dem Verbraucher im Entscheidungsprozess zur autarken Gestaltung seines Eigenheimes nur noch einen Ansprechpartner anzubieten: den Spezialisten für Haus-, Energie- und Anlagentechnik.“

Gerade für das lokale Handwerk werde der Studiengang somit vielfältige Impulse setzen, so Jochen Kral, Beigeordneter für Mobilität und Umwelt: „Für die Landeshauptstadt Düsseldorf war die Einführung des Studiengangs HEAT an der Hochschule Düsseldorf immer eine Herzensangelegenheit, daher haben wir jede Möglichkeit genutzt, den Gründungsprozess aktiv zu unterstützen. So können wir gemeinsam aktiv dem Fachkräftemangel im Sanitär-, Heizungs-, Klimahandwerk entgegenwirken. Diesen immer komplexer werdenden Berufen kommt bei der Umsetzung von Sanierungsprojekten im Gebäudebestand eine besondere Bedeutung für die Erreichung der Klimaschutzziele der Stadt zu. Denn nur wenn der Gebäudebestand in einer gewachsenen Stadt energetisch modernisiert wird, kann ein hoher Klimaschutzbeitrag erzielt werden.“

Auch Hans-Joachim Hering, Ehrenmitglied des Fachverbands Sanitär Heizung Klima NRW betont hierzu: „Um die zögerliche Umsetzung der Energiewende durch gut ausgebildete junge Menschen in unserem Schlüsselhandwerk zu beschleunigen, war es alle Mühe von Hochschule, Handwerksorganisationen und Sponsoren wert, diesen dualen Studiengang HEAT ins Leben zu rufen. Schließlich sind die demografischen Zahlen in der Nachwuchsausbildung rückläufig und die Berufsreife von Haupt- und Realschülern ausbaufähig. Wir wollen dem entgegenwirken und jungen Abiturientinnen und Abiturienten in dem hochtechnischen Handwerk der Energie- und Anlagentechnik eine Perspektive bieten. Die Kombination von Hochschulwissen und handwerklicher Praxis wird den zukünftigen Absolventen in Beratung und Umsetzung fundierte Kenntnisse und Lösungen bieten.

Gefördert wird die Entwicklung und Realisierung des Studiengangs durch die Stadtwerke Düsseldorf AG, die Signal Iduna Versicherung sowie die Kreishandwerkerschaft, die den Studiengang im Rahmen der von ihr betriebenen Umweltakademie unterstützt. Mit weiteren Unterstützer*innen finden noch Gespräche statt.  

Die Stadtwerke Düsseldorf AG werden den Aufbau des Studiengangs sowie den laufenden Lehr- und Forschungsbetrieb jährlich mit einem Betrag von 35.000 Euro für fünf Jahre unterstützen. Darüber hinaus werden sie zusätzlich Gastvorträge und Workshops für den Studiengang durchführen.   

Die Kreishandwerkerschaft wird die HSD mit einem jährlichen Zuschuss von 50.000 Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Anschubfinanzierung fördern. Hierzu zählen zum Beispiel die anteilige Unterstützung bei den Kosten für Ausgaben für die Akkreditierung, eine Professur, Lehrbeauftragte, Stellen für wissenschaftlich und administrativ tätige Beschäftigte, benötigte Sachmittel, Werbemaßnahmen und für die Module des Studiengangs.

Signal Iduna stellt der Hochschule finanzielle Mittel in Höhe von 30.000 Euro pro Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren für die Durchführung des Studiengangs zur Verfügung.